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04.12 Jahreshauptversammlung

Landtagskandidat stellt sich in Ehekirchen vor

Peter von der Grün besucht Jahreshauptversammlung der Freien Wähler in Ehekirchen

Rund 20 Mitglieder waren der Einladung zur Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Dorfgemeinschaft Ehekirchen ins Gasthaus Strixner Hof gefolgt.  Vorsitzender Martin Artner konnte neben zahlreichen Gemeinderäten und Ortssprechern auch Bürgermeister Günter Gamisch, zweite Bürgermeisterin und Kreisrätin Maria Lang sowie Kreisrat Paul Strixner begrüßen. Ganz besonders willkommen hieß er Kreis- Stadt- und Bezirksrat Klaus Brems, der auch das Amt des Kreisvorsitzenden der Freien Wähler bekleidet sowie den Direktkandidaten für die kommende Landtagswahl Peter von der Grün.

In seinem Jahresrückblick nannte Artner den Besuch der Freie-Wähler-Sommernacht in Schrobenhausen, die Organisation des Ferienprogramms in Zusammenarbeit mit dem Schachclub Kreut, die Teilnahme am Ehekirchener Weihnachtsmarkt und die regelmäßig vor den Gemeinderatssitzungen stattfindenden Montagsrunden. Bezugnehmend auf einige Punkte, die den Ehekirchener Gemeinderat im vergangenen Jahr sehr stark beschäftigt haben, sprach er Bürgermeister Gamisch ein großes Lob für seine offene und ehrliche Arbeit aus und bedankte sich auch bei der zweiten Bürgermeisterin Maria Lang sowie seinen Gemeinderatskollegen.

Bürgermeister Günter Gamisch berichtete im Anschluss über markante Projekte in der Gemeinde. Er ging auf das Problem der rückläufigen Schülerzahlen an der Mittelschule Ehekirchen ein und verwies darauf, dass die achte Klasse im kommenden Jahr aufgrund zu weniger Schüler in Ehekirchen auf der Kippe stehe. Sollte ein einziger Schüler beispielsweise aufgrund eines Umzuges die Schule verlassen, wäre die erforderliche Mindeststärke nicht mehr erreicht und die Schüler müssten in Neuburg unterrichtet werden. Des weiteren ging er auf die Fertigstellung des Gemeinschaftshauses „Menschenskinder“, die Fortschritte beim Bau des Hollenbacher Gemeinschaftshauses und den Sachstand bzgl. Neubau der Ehekirchener Kläranlage ein. Außerdem steht in Haselbach die Sanierung der Ortsdurchfahrt an und in Weidorf wird ein neues Baugebiet mit zwölf Parzellen ausgewiesen. Als besonders delikate Themen, die auch überaus arbeitsintensiv waren, verwies das Gemeindeoberhaupt auf die Ausweisung von Konzentrationsflächen für Windkraftnutzung, das Bauvorhaben einer Biogasanlage, den Grunderwerb für das neue Sportgelände des FC Ehekirchen, die Unterbringung von Obdachlosen in der Gemeinde, die Realisierung eines Sendemastes für den neuen digitalen Behördenfunk sowie diverse andere Themen.

In seinem Vortrag über die finanzielle Situation des Bezirkes Oberbayern ging Bezirksrat Klaus Brems auf das hohe Haushaltsvolumen in Höhe von 1,3 Mrd. Euro ein und machte deutlich, dass der Großteil der Ausgaben für Pflichtleistungen des Bezirkes aufgewendet werden, an denen nicht zu rütteln ist, was das Einschlagen eines strengen Sparkurses äußerst schwierig mache. Aufgrund deutlich gestiegener Einnahmen sei aber dennoch mit einer Senkung der Bezirksumlage zu rechnen, was den Landkreisen und letztendlich auch den Gemeinden in Oberbayern zu gute kommen wird.

Die Nachrüstung von Brandschutzeinrichtungen in den Schulen im Landkreis, hohe Ausgaben für die Bäder in Schrobenhausen und Neuburg sowie die Sanierung der Turnhalle am Gymnasium in Schrobenhausen führen laut Brems zu einer hohen Neuverschuldung im Landkreis. Erfreulich dagegen sei der Erfolg der sogenannten Integrationsklassen im Landkreis und die Lösung des Raumproblems an der Paul-Winter-Realschule in Neuburg. Letztere soll durch eine Erweiterung der Gebäude in Modulbauweise mehr Platz bekommen, was sowohl bei der Schulleitung als auch in den Kreisgremien breite Zustimmung fand.

Als krönender Abschluss der Veranstaltung folgte die Vorstellung des FW-Direktkandidaten im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen um ein Mandat bei den Landtagswahlen 2013. Der Rechtsanwalt Peter von der Grün, der in Bertoldsheim zu Hause ist und in Neuburg eine eigene Anwaltskanzlei betreibt, gab einen kurzen Überblick über seinen beruflichen Werdegang und ging auf einige Probleme, wie z. B. das Landesbankdesaster ein, die die Regierung des Freistaates zur Zeit beschäftigen. Der gebürtige Waidhofener sieht seine Kandidatur angesichts des Gegenkandidaten Horst Seehofer einerseits als enorme Herausforderung, aber auch als große Ehre, gegen den Ministerpräsidenten antreten zu dürfen.